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VerbundenSein durch Tiergestützte Intervention
Tiergestützte Intervention heißt:
Tiere unterstützen Menschen – sie geben Ruhe, schaffen Vertrauen und helfen, Neues zu lernen oder schwierige Situationen leichter zu meistern. Sie sind Brückenbauer - sie verbinden Menschen mit ihren eigenen Stärken und ihrem Potenzial.
Das magische Dreieck ist hier die Formel: Tier, Klient und Fachkraft – nur im Gleichgewicht entfaltet die tiergestützte Intervention ihre volle Wirkung, gewährleistet Sicherheit und ist nachhaltig.


Intervention - was ist das?
Pädagogik? Therapie?
Tiergestützte Intervention (TGI) ist ein übergeordneter Sammelbegriff für alle Formen der gezielten Arbeit mit Tieren, die pädagogische, therapeutische oder soziale Ziele verfolgen. Es ist eine Methode oder ein Konzept.
Die Begrifflichkeiten "Therapeut" und "Pädagoge" sind geschützt.
Ich biete ausschließlich Angebote zu tiergestützter Aktivierung, sozialer Unterstützung und
Förderung von
Wohlbefinden und Entwicklung an. Es handelt sich nicht um eine Therapie oder ein
Heilungsversprechen.
Natürlich kann begleitend in therapeutischer oder pädagogischer Behandlung zusammengearbeitet werden.

Was ist mit Tierschutz?
Tiergestützte Interventionen werden nur durchgeführt, wenn das Tierwohl - unter Beachtung des hedonischen Budgets der Tierart - gewährleistet ist.
Tiere sind keine Werkzeuge, sondern fühlende Lebewesen, sozusagen Teammitglieder, Co-Therapeut:innen bzw. gleichwertige Partner.
Es wird auf eine freiwillige Teilnahme geachtet, die Einsatzdauer angepasst, auf Stresssignale reagiert und selbstverständlich auf eine artgerechte Ernährung und Haltung großen Wert gelegt.
Daraus ergeben sich ethische Verpflichtungen:
Auswahl und Eignung
Das Tier muss charakterlich geeignet sein (ruhig, stressresistent, sozial). Es darf keinen Zwang erleben; Mitwirkung erfolgt freiwillig. Gesundheitliche Eignung durch tierärztliche Untersuchung.
Haltung und Pflege
Artgerechte Haltung, Sozialkontakt, Bewegung, Futter, Rückzugsorte. Regelmäßige Pausen, freie Tage, keine Überforderung durch zu lange oder zu häufige Einsätze. Kein Einsatz bei Krankheit, Unwohlsein oder Stressanzeichen.
Training und Kommunikation
Gewaltfreie, positive Trainingsmethoden (keine Strafen, kein Druck). Deutliche Signale des Tieres müssen respektiert werden (Abwenden, Rückzug, Ohren anlegen, Unruhe). Menschen lernen, die Körpersprache des Tieres zu lesen und zu achten.
Reflexion & Supervision
Regelmäßige Selbstreflexion der Fachkraft: Belastung des Tieres, eigene Haltung, Balance zwischen Nutzen und Verantwortung. Dokumentation und Supervision der Einsätze.
Indikatoren für Tierwohl in der TGI
Das Tier zeigt während der Arbeit: ruhige, entspannte Körperhaltung, Interesse, Neugier, soziale Orientierung, freiwilliges Mitwirken (kein Fluchtverhalten), normales Fress- und Ruheverhalten nach der Einheit
Warn- und Stresssignale werden gesehen, akzeptiert und das Tier aus der Situation genommen.

Warum sich tiergestützte Interventionen lohnen!
Steigerung von Motivation und Freude
Tiere aktivieren → Teilnehmer sind engagierter und aufmerksamer
Positive Emotionen fördern Lernbereitschaft und Teilhabe
Verbesserung sozialer Kompetenzen
Fördert Empathie, Kooperation und Kommunikation
Stärkt soziale Bindungen in
Gruppen oder Familien
Stress- und Angstreduktion
Körperliche Nähe zu Tieren senkt Stresshormone (Cortisol) und steigert Wohlbefinden
Besonders wertvoll für Kinder, Senioren oder Menschen mit psychischen Belastungen
Unterstützung pädagogischer und therapeutischer Ziele
Tiere fungieren als Motivatoren oder Brückenobjekte
Erleichtern Zugang zu Lerninhalten, Bewegung oder emotionalen Themen
Prävention und Gesundheitsförderung
Fördert Bewegung, mentale Stabilität und emotionale Resilienz
Kann langfristig medizinische oder therapeutische Belastungen reduzieren
Positive Effekte auf Lebensqualität, Motivation und soziale Integration übersteigen
oft die Kosten
Individuelle Anpassung und Flexibilität- Interventionen können gezielt auf Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten werden




